4. Graf-Starhembergmarsch

25. September 2018 at 10:06

Am 15. September 2018 fand unter dem Kommando unseres Präsidenten und unseres Vizepräsidenten Oberst Udo Birkner und Oberst Philipp Ségur-Cabanac sowie unter der Patronanz des Militärkommandos Wien und des Schottenstiftes bereits zum vierten Mal der Graf-Starhemberg-Marsch statt.

Die Marschstrecke führte von Tulln über den Wienerwald, Hütteldorf und Neuwaldegg bis zur Freyung in Wien. Innerhalb von acht Stunden Netto-Marschzeit wurden 39,3 Kilometer zurückgelegt.

Nach der Meldung an den stellvertretenden Wiener Militärkommandanten, Oberst Gerhard Skalvy, folgte eine Messe in der Schottenbasilika sowie eine Agape auf Einladung des Abtes des Schottenstiftes.

OGW Vollversammlung

11. Juni 2018 at 16:27

Am 3. Mai 2018 fand die diesjährige Vollversammlung im Haus der Industrie statt. Erstmals hat der letztes Jahr für drei Jahre neu gewählte Vorstand einen Bericht über das Vereinsgeschehen und die zukünftige Ausrichtung des Vereins abgelegt.

Darüber hinaus konnte Brigadier Eder für einen interessanten Vortrag über das militärstrategische Konzept des BMLV gewonnen werden. Schließlich wurden auch viele verdiente Mitglieder ausgezeichnet.

Die Vollversammlung fand wie jedes Jahr einen gemütlichen Ausklang im Offizierskasino am Schwarzenbergplatz.

Den Bericht unseres Präsidenten finden Sie bitte hier zum Download

Brief des ÖOG-Präsidenten

27. März 2018 at 9:25

Ostern 2018 – die Auferstehung des ÖBH bleibt aus

Im Oktober 2014 präsentierte der damalige Bundesminister Klug das Konzept „ÖBH 2018“. Ahnungslose bezeichneten es als Reform. Insider nannten es die endgültige Zerstörung des Bundesheers. Angesichts der Migrationskrise im Jahr 2015 wurde erkennbar, dass die Kritiker Recht behalten hatten. Das Parlament zog die Notbremse und stoppte die weitere Umsetzung von „ÖBH 2018“. Trotzdem fehlen seit damals Gruppenfahrzeuge als Ersatz für Pinzgauer und Puch G. Und manche Waffengattungen sind nur mehr „Rekonstruktionskerne“. 

Danach leitete Minister Doskozil eine Trendumkehr ein und genoss dabei den Rückhalt der Bevölkerung. Ahnungslose sahen das Bundesheer bereits gerettet und angesichts einer – allerdings über viele Jahre verteilten und daher noch nicht zugeflossenen – Sicherheitsmilliarde im Geld schwimmen. Insider warnten vor einem Potemkin’schen Dorf und machten deutlich, dass es jahrelanger, zusätzlicher Anstrengungen bedürfen würde, um die Schäden der Vergangenheit auszumerzen.

Versprochen! – Gebrochen?

Von Vielen wurden hohe Erwartungen in die neue ÖVP-FPÖ-Koalition gesetzt, da sich ja beide Parteien in den vergangenen Jahren als Befürworter eines starken Bundesheeres inszeniert hatten. Doch vergeblich sucht man im Regierungsprogramm die Zielsetzung, das Bundesheer mit zumindest 1% des BIP zu finanzieren. Stattdessen wurde von den Experten, die das LV-Kapitel verhandelten, ein „Sideletter“ unterzeichnet, in dem eine schrittweise Erhöhung des Budgets auf 3 Mrd. Euro pro Jahr vereinbart wurde. Für 2018 war eine Budgeterhöhung um fast 300 Mio. Euro vorgesehen.

Doch davon ist im aktuellen Budgetentwurf fast nichts mehr zu finden. Die Regierungsspitze scheint die Experten und den neuen Verteidigungsminister Kunasek vor vollendete Tatsachen zu stellen. Wieder einmal würden Zusagen nicht eingehalten werden, wieder einmal müssten Investitionen zurückgestellt werden, wieder einmal würde der Generalstab beauftragt werden, Streichungsvorschläge zu machen.

Ahnungslose meinen wieder einmal, es würde schon irgendwie gehen. Insider sprechen von einem militärischen Desaster, bei dem dringende Investitionen im Bereich der (geschützten) Mobilität, der Miliz, der Luftstreitkräfte und der Infrastruktur in unverantwortlicher Weise ausgesetzt werden müssten.

„Message Control“ – wer trägt die Verantwortung? 

Hat sich seit der Nationalratswahl das Lagebild verbessert? Ist Österreich sicherer geworden, sodass Vorsorge nicht mehr nötig ist? Die sicherheitspolitische Jahresvorschau des BMLV für 2018 spricht dazu eine andere Sprache. Oder soll dem neuen Verteidigungsminister kein politischer Erfolg gegönnt werden? Ist beim Thema Sicherheit in Österreich immer nur die Polizei gemeint?

Es muss jedem klar sein, dass Grundsatzentscheidungen der Sicherheitspolitik immer von der Regierungsspitze getroffen werden. Die Verkürzung des Grundwehrdienstes und die Aussetzung der Truppenübungen setzte Minister Platter im Auftrag von Kanzler Schüssel um. Die Wehrpflicht-Debatte und das „ÖBH 2018“ starteten die Minister Darabos und Klug im Auftrag von Kanzler Faymann. 

Wenn sich also im Regel-Budget nicht die nötigen Mittel für eine nachhaltige Sanierung des Bundesheers finden, dann wird das Parlament eine Reihe von außerbudgetären Sonder-Paketen beschließen müssen. Die dringendsten sind wohl: Mobilität, Miliz, Hubschrauber, Abfangjäger, bauliche Infrastruktur.

Und wer für diese Probleme keine Lösung findet, dem sei die biblische Geschichte der Karwoche als Fanal in Erinnerung gerufen: Der Heilsbringer zieht unter Jubelrufen in die Stadt ein. Und nur eine Woche später ruft das Volk: „Kreuzige ihn!“ 

Mag. Erich Cibulka, Brigadier
Präsident der Österreichischen Offiziersgesellschaft

Neujahrsempfang 2018

29. Januar 2018 at 10:38

Am Donnerstag, den 18. Jänner 2018 fand wieder einmal der traditionelle Neujahrsempfang in den Räumlichkeiten des Heeresgeschichtlichen Museums statt. Rund 380 Gäste folgten der Einladung, darunter als militärisch Höchstanwesender Sektionsleiter Generalleutnant Gehart sowie zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft, wie Herr Staatssekretär Oberst DDr. Fuchs und einige Nationalratsabgeordnete.

Auch waren wieder zahlreiche internationale Gäste anwesend. Nach kurzen Grußadressen durch den Präsidenten der OG Wien Oberst Dr. Birkner und den Präsidenten der ÖOG Brigadier Mag. Cibulka folgte in Vertretung des Herrn Bundesministers für Landesverteidigung die Grußadresse des höchsten Beamten des BMLV, Generalsekretär Oberst Dr. Baumann.

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Tag der Wehrpflicht: Parteienvertreter unterstützen die Forderungen der wehrpolitischen Vereine

23. Januar 2018 at 11:44

Vertreter von ÖVP, FPÖ und SPÖ stehen zu Wehrpflicht, Reaktivierung der geistigen Landesverteidigung und Budgeterhöhung für Bundesheer

Wien (OTS) – Am 20. Jänner 2018 veranstaltete die „Plattform Wehrhaftes Österreich“ den traditionellen „Tag der Wehrpflicht“. Die teilnehmenden Vertreter der politischen Parteien, darunter NRAbg. Mag. Michael Hammer (ÖVP), NRAbg. Dr. Reinhard Bösch (FPÖ) und NRAbg. Rudolf Plessl (SPÖ), unterstützten die Forderungen der Plattform Wehrhaftes Österreich nach einem höheren Budget für das Bundesheer. „Die Parlamentsvertreter sind sich darüber einig, dass das Bundesheer budgetär, personell und strukturell weit höher ausgestattet werden muss. Das ist für die sicherheitspolitische Vorsorge Österreichs ein großer Erfolg“ hielt Brigadier Mag. Erich Cibulka, Vorsitzender der Plattform Wehrhaftes Österreich, fest.

Außerdem stehen die Vertreter der großen Parlamentsparteien uneingeschränkt hinter dem in der Bundesverfassung festgehalten Milizsystem und dem Konzept der Geistigen Landesverteidigung. „Die Wehrbereitschaft ist ein wesentlicher Teil der Sicherheitsarchitektur Österreichs. Wir freuen uns deshalb, dass die Vertreter des Parlaments ebenso die Bedeutung der Geistigen Landesverteidigung erkannt haben und deren zeitgemäßer Wiederbelebung positiv gegenüberstehen“ betont Cibulka.

Zudem verschließen sich die Vertreter der Parlamentsparteien auch nicht der Debatte über die Rückkehr zu verpflichtenden Truppenübungen im Sinne des Modells „6+2“, das heißt sechs Monate Grundwehrdienst und 2 Monate Milizverwendung in Form von Truppenübungen. Dazu Cibulka: „Auch wenn es noch kein aktuelles Thema ist, wird sich die Plattform weiterhin dafür einsetzen, dass unser Milizsystem effektiv leben kann. Das ist nur mit verpflichtenden Truppenübungen möglich.“

Seit der Volksbefragung über die Beibehaltung der Wehrpflicht 2013, bei der sich etwa 60% der Bevölkerung für den Erhalt der Wehrpflicht ausgesprochen hat, wuchs die Plattform auf ca. 250.000 Mitglieder in 12 wehrpolitischen Organisationen an. Im Rahmen der wehrpolitischen Debatten erfährt die Plattform auch von Seiten der Parlamentsparteien mehr und mehr Zuspruch.

„Die Plattform Wehrhaftes Österreich wird sich weiterhin für ein einsatzbereites Bundesheer – als strategische Handlungsreserve der Republik – einsetzen. Nur so kann die Sicherheit Österreichs garantiert werden“ schließt Cibulka. Das gesamte Positionspapier kann auf der Homepage abgerufen werden.

Sicher. Und Morgen? – Die Sicherheitspolitische Jahresvorschau 2018

18. Januar 2018 at 8:05

Bereits zum vierten Mal in Folge veröffentlicht die Direktion für Sicherheitspolitik des Verteidigungsministeriums eine „Sicherheitspolitische Jahresvorschau“. Die Jahresvorschau 2018 gibt einen Überblick über die für Österreich und Europa sicherheitsrelevanten Entwicklungen, Risiken und Konflikte im Jahr 2018 sowie mögliche Antworten darauf.

Wichtige Entwicklungen im kommenden Jahr

Die Direktion für Sicherheitspolitik hat internationale und österreichische Experten eingeladen, die für Österreich und Europa im Jahr 2018 sicherheitsrelevanten Entwicklungen zu analysieren. Daneben wurden die Ergebnisse eines laufenden Monitorings wichtiger Faktoren in einem Trendszenario für die österreichische Verteidigungspolitik verdichtet.

Trendszenario 2018

Die eurostrategische Entwicklung, die nach wie vor stagnierende europäische Integrationsdynamik, die Krisen und Konflikte an der europäischen Peripherie, Terrorismus, Migration und vor allem hybride Bedrohungen stellen die österreichische Sicherheitsvorsorge vor neue Aufgaben:

  • Weiterentwicklung der gesamtstaatlichen Sicherheitsvorsorge,
  • Anpassung der Umfassenden Landesverteidigung,
  • Erneuerung der geistigen Landesverteidigung und der strategischen Kommunikation,
  • Ausrichten des Österreichischen Bundesheeres auf die Abwehr hybrider Bedrohungen, den Bevölkerungsschutz und die strategische Handlungsreserve der Republik,
  • Erweiterung der Sicherheitsleistungen des Bundesheeres im Inneren,
  • Weiterentwicklung des internationalen Engagements mit neuen Prioritäten,
  • Angemessene Mitwirkung an der sich verstärkenden europäischen Verteidigungskooperation „PESCO“,
  • Schrittweise Erhöhung des Verteidigungsetats auf ein Prozent des Bruttoinlandsproduktes.

Die Sicherheitspolitische Jahresvorschau 2018 finden Sie hier

Position 2017 der Österreichischen Offiziersgesellschaft

18. Januar 2018 at 8:02

Ende 2017 hat die Österreichische Offiziersgesellschaft ihre „Position 2017“ der Öffentlichkeit vorgestellt.

OÖG-Präsident Brigadier Mag. Erich Cibulka erläuterte in einer Pressekonferenz die wesentlichen 9 Punkte der Position:

Die Österreichische Offiziersgesellschaft fordert

  1. eine uneingeschränkte Zustimmung und ein uneingeschränktes Bekenntnis der österreichischen Politik und der österreichischen Gesellschaft zur Umfassenden Landesverteidigung im Sinne der Österreichischen Bundesverfassung und zur Umfassenden Sicherheitsvorsorge im Sinne der Österreichischen Sicherheitsstrategie,
  2. die Beibehaltung der Allgemeinen Wehrpflicht,
  3. die dauerhafte Anhebung des Wehrbudgets auf mindestens 1 % des BIP,
  4. die zeitgemäße Vollausstattung des ÖBH, sodass 55.000 Soldaten gleichzeitig und voll ausgerüstet in den Einsatz gestellt werden können; das Militärleistungsrecht ist wieder zu aktivieren,
  5. eine rasche Befüllung der Milizstrukturen mit verpflichtenden Truppenübungen im Rahmen des Präsenzdienstes; dies ist nur mit einer Verlängerung des Wehrdienstes auf 8 (z.B. 6+2) Monate möglich,
  6. eine ausgewogene Mittelverteilung zwischen Grundwehrdienst – Kaderpräsenz – Miliz,
  7. massive Personalgewinnungsmaßnahmen für Kaderpersonal für die Miliz und für den Präsenzstand,
  8. eine verstärkte Kooperation mit internationalen Partnern auf Basis eigener Stärke und Verteidigungsfähigkeit,
  9. eine klare politische Entscheidung hinsichtlich der Aufgaben des ÖBH als Beitragleister für die innere Sicherheit und als strategische Reserve der Republik Österreich.

Die vollständige Position 2017 der ÖOG finden Sie hier.

3. Graf-Starhemberg-Marsch

10. September 2017 at 18:00

Am 9. September 2017 fand unter dem Kommando des Präsidenten der Wiener Offiziersgesellschaft Oberst Udo Birkner und unter der Patronanz des Militärkommandos Wien und des Schottenstiftes bereits zum dritten Mal der „Graf Starhemberg-Marsch“ statt. Die Marschstrecke führte von Tulln über Langenlebarn, Königstetten, den Wienerwald, Neuwaldegg bis zum Maria-Theresien-Denkmal gegenüber der Hofburg und von dort über den Minoritenplatz, wo das ehemalige Palais Starhemberg steht (das jetzige Unterrichtsministerium) bis zur Schottenbasilika auf der Freyung in Wien.

Der nächste Graf-Starhembergmarsch der OG-Wien findet am 15. September 2018 statt.

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Stopp der Bundesheerzerstörung

21. Januar 2016 at 18:21

Die Plattform Wehrhaftes Österreich setzt sich für die Zukunft unserer Heimat ein!

Unsere Soldaten fordern angesichts aufkommender Bedrohungen (Konflikte an den Grenzen Europas, Terrorismus, Massenmigration) zum Erhalt der Wehrfähigkeit und Souveränität Österreichs einen staatspolitischen Kurswechsel und ein Ende der verantwortungslosen Kaputt-Sparpolitik.

Unterstütze die Initiative!

Im Web: http://www.wehrhaftes-oesterreich.at/
Auf Facebook: https://www.facebook.com/Stopp-der-Bundesheer-Zerst%C3%B6rung-926841957406701/

Bürgerinitiative: Für ein sicheres Österreich!

22. Oktober 2015 at 17:13

Massive Krisen bedrohen Europa! In der Ukraine wird Krieg geführt. Großmanöver Russlands und der NATO erinnern an Zeiten des Kalten Krieges. Im Nahen Osten sind Bürgerkriege der Nährboden der Terror-Miliz „Islamischer Staat“, die ein Kalifat errichten möchte, das bis weit nach Europa reichen soll (und auch Österreich umfasst). Der Balkan ist noch immer eine Region der Instabilität.

Die Ströme der Kriegsflüchtlinge und die Massenmigration sind Vorboten einer neuen Völkerwanderung, die die soziale Ordnung in Österreich und ganz Europa vor große Herausforderungen stellen wird.

Wir dürfen daher nicht die Augen verschließen und die Realität verleugnen. Österreich braucht neben der Polizei auch ein einsatzfähiges Bundesheer, das als Sicherheitsinstrument der Republik seine gesetzlichen Aufgaben erfüllen kann.

Daher unterstützt die ÖOG die Bürgerinitiative „Stopp der Bundesheer-Zerstörung. Für ein sicheres Österreich!“

Zur Onlineunterschrift

Unterschriftsliste zum downloaden und weiter verteilen:
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